Soziale Verantwortung im Fokus

Die UEFA EURO 2016 hat neue Maßstäbe im Bereich der sozialen Verantwortung gesetzt, UEFA-Mitgliedsverbände konnten mithilfe des HatTrick-Programms Projekte in ganz Europa organisieren und UEFAs Partnerschaften tragen Früchte.

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Das Ziel von UEFAs Programm für Fußball und soziale Verantwortung (FSR) ist es, die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Fußballs in Europa zu bedienen. Der Fußball spielt bei der sozialen Entwicklung und für das langfristige Wohlergehen der Gesellschaft eine wichtige Rolle.

Zur Veranschaulichung ihres Engagements mithilfe der Kraft des Fußballs, der Weiterentwicklung früherer Erfolgsmodelle und unter Einarbeitung neuer Erfahrungswerte veröffentlicht die UEFA ein Mal im Jahr einen Bericht über die Errungenschaften, die sie in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern und Partnern erzielen konnte. Außerdem werden die Herausforderungen in den Bereichen Vielfältigkeit, Inklusion, Umwelt, Gesundheit, Frieden und Versöhnung, Solidarität und Fan-Dialog aufgezeigt. 

Im aktuellen Bericht, der vierte des fünfjährigen FSR-Zyklus', kommen die Unternehmungen während der Saison 2015/16 unter die Lupe.

"Die UEFA befindet sich auf einer stets voranschreitenden Reise des Fußballs und der sozialen Verantwortung", erklärt Peter Gilliéron, Mitglied im UEFA-Exekutivkomitee und Vorsitzender der UEFA-Kommission für Fairplay und soziale Verantwortung. "Die Spielzeit 2015/16 war ein ganz besonderes Jahr, nicht zuletzt wegen der EURO 2016, bei der die Integration von sozialer Verantwortung und Nachhaltigkeit in die operative Turnierorganisation reibungslos gelang."

Für die Bemühungen im Bereich der sozialen Verantwortung und Nachhaltigkeit erhielt die UEFA EURO 2016 die Zertifizierung ISO 20121 von der Internationalen Organisation für Normung.

Ein weiterer wichtiger Meilenstein war die Ausschüttung von zielgerichteten HatTrick-Zahlungen zur Unterstützung der UEFA-Mitgliedsverbände bei deren Bemühungen, Fußball und soziale Verantwortung auf allen Ebenen zu stärken und voranzutreiben.

Insgesamt 2,75 Millionen Euro von den Erträgen der UEFA EURO 2016 wurden den 55 UEFA-Mitgliedsverbänden in der Saison 2015/16 zur Verfügung gestellt, um das Thema soziale Verantwortung im europäischen Fußball noch mehr in den Mittelpunkt zu rücken.

"Die Leistungen der UEFA, EURO 2016 SAS, UEFAs FSR-Partner, Mitarbeiter, Volunteers, Nationalverbände, Vereine, Spieler und der Fans sind vorbildlich und lobenswert", fügte Peter Gilliéron hinzu. "Wir müssen das Momentum fortsetzen."

Die UEFA ist nach wie vor bestrebt, den Fortschritt in den Bereichen soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit voranzutreiben. Zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren gehören die langfristigen Partnerschaften der UEFA mit spezialisierten NGOs. Deren Arbeit ist von unschätzbarem Wert und wird in dem Bericht ebenfalls beleuchtet. Der Bericht ist in englischer, französischer und deutscher Sprache erhältlich und bezieht sich auf den Zweitraum zwischen dem 1. Juli 2015 und 30. Juni 2016.