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Stadion und Sicherheit

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In jeder Woche fahren Tausende von Fans zu UEFA-Partien, um von aufregenden Fußballspielen unterhalten zu werden. Diese Fans sind die Lebensader des Fußballs. Sie sollten in der Lage sein, die festliche Atmosphäre des Fußballs ohne Sorgen um ihre Sicherheit oder ihr Wohlergehen zu genießen.

Dennoch ist es so, dass jede Massensportveranstaltung ihre Risiken und Herausforderungen birgt. Die Sicherheit der Zuschauer und von allen Beteiligten sollte deshalb immer an erster Stelle stehen. Aber es hängt von der Arbeit der UEFA mit Nationalverbänden, Klubs, Stadien-Besitzern und -Managern, nationalen und lokalen Behörden sowie der Polizei ab, diesen Grundsatz aufrechtzuerhalten und ungefährliche, sichere sowie angenehme Bedingungen bei allen Fußballspielen in ganz Europa sicherzustellen.

Innerhalb der UEFA ist es die Aufgabe des UEFA-Gremiums für Stadien und Sicherheit, sicherzustellen, dass diese europäische Partnerschaft zwischen Regierungen, Polizei und Klubs stark und in der Lage ist, die vielen Herausforderungen in Sachen Stadien und Sicherheit zu meistern. Die europäische Partnerschaft ist jetzt deutlich sichtbar auf strategischer Ebene, bei Spieltagsarbeitsabläufen auf lokaler Ebene sowie in der Unterstützung, die Organisatoren von UEFA-Spielen offeriert wird.

Strategieentwicklung
Am besten erkennt man, was neu ist in Sachen Sicherheit und Schutz im Fußball, wenn man sich die UEFA/EU-Konferenz anschaut, die Jahr für Jahr zum Start einer Saison stattfindet. Auf dieser Konferenz kommen die Sicherheitsbeauftragten der Nationalverbände, die Sicherheitsmanager der Stadien, die Sicherheitsbeauftragten der Klubs sowie die Polizeivertreter aller europäischen Klubs, die sich für die folgende Saison der UEFA Champions League und der Europa League qualifiziert haben, zusammen.

Über 350 Konferenzteilnehmer blicken auf die vergangene Saison zurück, tauschen bewährte Verfahrensweisen aus und besprechen Maßnahmen für die anstehenden Spiele. Die hohe Teilnehmerzahl spiegelt die gewachsene Tragweite von Stadien- und Sicherheitsfragen sowie die damit verbundene Bedeutung für die Behörden und die Fußballfamilie in ganz Europa wider. Die letzte Konferenz fand im September 2016 in Bukarest statt.

Fußballveranstaltungen dürfen niemals in menschlichen Tragödien enden. Angetrieben durch die Grauen der vergangenen Tragödien in Stadien folgte eine durch alle europäischen Schlüsselpartner getragene paneuropäische Strategie auf den Schwur, die Sicherheit im europäischen Fußball zu gewährleisten. Die UEFA, die Europäische Union und der Europarat arbeiten gemeinsam an einer ganzen Reihe von Strategien und unterstützen Initiativen auf dem Gebiet der Sicherheit im Fußball. Die UEFA ist Gründungspartner des gemeinsamen UEFA-/EU-Arbeitsprogramms, das seit 2007 operiert. 2010 stimmten das UEFA-Exekutivkomitee und der Rat der Europäischen Union der Ausweitung des Programms in den kommenden Jahren zu. Diese öffentlich-private internationale Partnerschaft zwischen Regierungen und Sportverbänden ist in ihrer Art und ihrem Ausmaß einmalig.

Der Beitrag der UEFA zu dieser Partnerschaft ist es, die Interessen der Fußballfamilie hinsichtlich der Sicherheit im Fußball zu repräsentieren und außerdem alle Beteiligten anzuregen, Vorkommnisse zu vermeiden, Sicherheitsregularien zu beachten und für geeignete Polizei- und Ordnungskräfte zu sorgen.

Im UEFA-Gremium für Stadien und Sicherheit finden sich Experten-Ausschüsse zur Konstruktion von Stadien und zum Stadienmanagement sowie der Stadiensicherheit, um so sicherzustellen, dass die bewährten Praktiken der UEFA und ihren Partnern zur Verfügung stehen und dass diese Expertise sich in den UEFA-Regularien wiederfindet.

Gemeinsam mit der UEFA-Kommission für Stadien und Sicherheit entwickelte dieses Gremium die UEFA-Regularien für Stadien-Infrastruktur und -Sicherheit, die in den UEFA-Wettbewerben Gültigkeit haben. Auf diese Weise fördert die UEFA und stellt gleichzeitig sicher, dass alle Spielstätten und Vereine den hohen Standard am Leben erhalten, der im europäischen Fußball vonnöten ist. 2010 veröffentlichte das Gremium neu überarbeitete Regularien zur Stadien-Infrastruktur.

Das Gremium hat eine Reihe von Ratschlägen mit bewährten Praktiken zur Stadiensicherheit veröffentlicht, die über die Ausrichtung sicherer UEFA-Turniere (Anleitung zur UEFA EURO 2004), die Sicherheitsorganisation von UEFA-Endspielen (Multimedia-Anleitung, 2008), den UEFA und CAFÉ Guide bewährter Praktiken namens Access for All (2011) bis hin zu einer ganzen Reihe anderer Themen reichen.