Anti-Doping-Vereinbarung mit Finnland

Die UEFA hat ein Abkommen mit der nationalen Anti-Doping-Organisation Finnlands geschlossen und den Kampf gegen Doping in ganz Europa damit noch weiter intensiviert.

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Die UEFA forciert ihre Anstrengungen im Kampf gegen Doping weiter, indem sie Kooperationen mit nationalen Anti-Doping-Organisationen (NADOs) in ganz Europa schließt. Mit Finnland hat sich eine weitere Nation dem Programm angeschlossen.

Die jüngste Vereinbarung - die 28. zwischen der UEFA und einer europäischen NADO - gliedert das finnische Anti-Doping-Gremium, das finnische Zentrum für Wahrhaftigkeit im Sport im Sport (FINCIS), ins Programm ein.

Die UEFA und die NADOs koordinieren ihre Anti-Doping-Programme sowie ihre Test-Aktivitäten. Dabei werden Informationen und anderes Wissen ausgetauscht, was bei der Planung der Dopingtests eine große Rolle spielt. Dies beinhaltet auch, im Rahmen des UEFA-Programms, das sich in seiner zweiten Saison befindet, biologische Pässe der Spieler zu erstellen.

Die UEFA arbeitet mit den europäischen NADOs zusammen, um ein umfangreiches und abschreckendes Test-Programm in den UEFA- und den nationalen Wettbewerben auf die Beine zu stellen. Die paneuropäische Zusammenarbeit stellt sicher, dass sich die UEFA einen Überblick über die Dopingtests, die bei den Spielern auf internationaler und auf nationaler Ebene durchgeführt werden, machen kann.

"Die Vereinbarung mit FINCIS setzt unsere erfolgreiche Kooperation mit den NADOs in ganz Europa fort", so Marc Vouillamoz, der Leiter der Anti-Doping- und der medizinischen Abteilung der UEFA. "Die UEFA fördert Kooperationen und Partnerschaften, um ein intelligentes, abschreckendes und ausbalanciertes Test-Programm auf den Weg zu bringen, um die sauberen Spieler und Teams zu schützen."

"Wir sind sehr glücklich über die Vereinbarung mit der UEFA", erklärte Katja Huotari, Dopingkontroll-Managerin von FINCIS. "Damit werden unsere Abkommen mit vielen internationalen Sportverbänden fortgesetzt, von diesen Abkommen profitieren alle Beteiligten an einer Dopingkontrolle."