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Programm Frauen in der Fußballführung

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Der unaufhaltsame Aufstieg des Frauenfußballs auf und neben dem Rasen sorgt dafür, dass Frauen verstärkt am Entscheidungsprozess im europäischen Fußball teilnehmen sollen. Daraus resultiert ein neues innovatives Projekt: Das UEFA-Programm Frauen in der Fußballführung (WFLP).

Die UEFA reagiert damit auf Rückmeldungen ihrer Mitgliedsverbände. Folglich hat der europäische Fußball-Dachverband Schritte in Gang gesetzt, um ein Führungsprogramm für Frauen in den europäischen Mitgliedsverbänden zu erschaffen.

Immer mehr Frauen sind bereits in Führungsposition des Spiels vertreten. Auf dem höchsten Level in Europa ist Karen Espelud (Norwegen) als Vorsitzende der UEFA-Frauenfußball-Kommission. Allerdings zeigen die Zahlen auch, dass immer noch sehr wenige Frauen Führungsrollen in den Nationalverbänden innehaben. Das Ziel von WFLP ist es, den Entwicklungsprozess innerhalb der Verbände zu beschleunigen.

"Gleichheit und Integration sind beide entscheidend für die Entwicklung der Belegschaft im Fußball", sagt Espelund. "Der Fußball hat es in den letzten paar Jahren weit gebracht, aber es gibt offensichtlich immer noch einen Mangel an Frauen in Führungspositionen. Es muss mehr getan werden, um Perspektiven zu verändern und Chancen zu verbessern."

"Das UEFA-Programm Frauen in der Fußballführung, das später in diesem Jahr beginnt, hat einen innovativen Ansatz, indem es aus den 55 Mitgliedsverbänden potenzielle weibliche Führungskräfte herausfiltert und entwickelt und ihnen so dabei hilft, die Karriereleiter zu erklimmen."

Das WFLP-Programm zielt auf Frauen, die im Fußball arbeiten und nicht unbedingt nur auf Frauen, die im Frauenfußball arbeiten.

Das Programm soll Individuen finden, die das Potenzial zur Führungskraft haben und ihnen dabei helfen, die Fähigkeiten zu entwickeln, die in diesen Positionen benötigt werden. Außerdem sollen Frauen, die bereits Führungspositionen innehaben, zusätzliche Unterstützung bei ihren Aufgaben erhalten.

"Die UEFA zielt durch ihr neues Programm zur Erschaffung von weiblichen Führungskräften im Fußball darauf ab, die Anzahl der Frauen in Führungspositionen im Fußball zu erhöhen", sagte Theodore Theodoridis, der UEFA-Generalsekretär ad interim. "Es handelt sich hier um ein wichtiges, langfristig angelegtes Programm, das auf die weibliche Erfahrung der 55 Mitgliedsverbände der UEFA zurückgreift, um sicherzustellen, dass Führungsfähigkeiten in der gesamten europäischen Fußballfamilie erkannt, gepflegt und genutzt werden."