TEP bewährt sich

Die Entscheidungsträger der Verbände kommen auch in diesem Jahr im Rahmen des Programms für Verbandsspitzen zusammen, um die Verbandsoberen zu unterstützen.

Das Programm für Verbandsspitzen (TEP) der UEFA ist in eine neue Runde gestartet, in den nächsten Monaten werden in insgesamt neun verschiedenen Veranstaltungen die Präsidenten und Generalsekretäre aller UEFA-Mitgliedsverbände zusammenkommen. Die Idee, die hinter dem Programm für Verbandsspitzen steht, ist es, die Verantwortlichen der Verbände in ihrer Rolle als Entscheidungsträger zu unterstützen.

Einnahmen und Kostensenkungen
Teilnehmer der ersten Diskussionsrunde waren die Vertreter aus Andorra, den Färöer-Inseln, Island, Liechtenstein, Malta und San Marino. Es ging vorwiegend darum, individuelle oder kollektive Möglichkeiten zu finden, die Einnahmen zu steigern und gleichzeitig die Kosten zu senken, aber auch der Themenbereich Fußball und soziale Verantwortung stand auf der Agenda. In der zweiten Gruppe fanden sich die Teilnehmer aus Kroatien, der Republik Irland, Nordirland, Polen, der Slowakei und aus Wales ein, hier standen auch die Beziehungen zwischen Liga und Verband zur Diskussion.

Großer Unterschied
Die Ergebnisse des TEP sind im Jahre 2007 besonders augenscheinlich geworden - sie machen einen großen Unterschied aus. Die vorangegangenen Runden des TEP haben, entsprechend dem Wunsch vieler Verbände, die Ausweitung der Endrunde der UEFA-Europameisterschaft von 16 auf 24 Teilnehmer empfohlen. Damit soll auch der immer größer werdenden Zahl von Mitgliedsstaaten Rechnung getragen werden. Nicht weniger als 47 der 52 UEFA-Mitgliedsverbände votierten auf dem UEFA-Kongress 2007 für eine ernsthafte Prüfung dieses Vorschlages. Ein weiteres Ergebnis des letzten TEP war, in Kooperation mit dem UEFA-Marketing und Medien Management-Team, die Gründung des UEFA-adidas kit-Hilfsprogramms in diesem Sommer. Durch diese Initiative konnten vor allem die kleineren Verbände viele Tausend Euro einsparen.

TEP-Vision
Ziel des Programms für Verbandsspitzen ist es, die Führungspersönlichkeiten der Verbände in ihrer Rolle als Entscheidungsträger zu unterstützen. Dabei möchte man diese Funktionäre nicht erziehen, sondern sie mit relevanten Informationen (durch Datenbanken) versorgen und mit ihnen auf freiwilliger Basis an der Entwicklung des Spiels, der Organisation und anderer wichtiger Geschäftsfelder zusammenarbeiten. Der kollektive Ansatz und die Marke UEFA sollen hier ihre Kraft entfalten: Taten statt Reden ist das Motto und zwar ein sehr erfolgreiches, wie die ersten Ergebnisse zeigen.

Weitere Besuche
Außerdem gab es erneute Besuche des TEP in einigen Ländern, entweder auf eigenen Wunsch oder nach Wechseln in der Führungsstruktur der Verbände. Auch der Beratungsaspekt des Programms erfreut sich großer Beliebtheit. Er basiert auf einer direkten Unterstützung der Verbände, z.B. in Fragen der IT-Technologie, und informiert die interessierten Verbände über die Erfahrungen der Pilot-Verbände, die dieses Programm vom ersten Tag an unterstützt haben. Zu guter Letzt wird auch die Entwicklung guter Führungsstandards für nationale Verbände fortgeführt, und 2007 diskutiert.