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Entwicklung

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Nationalverbände teilen ihr Wissen bei einem KISS-Workshop ©UEFA.com

Die Fußballwelt steht niemals still – die Suche nach neuen Innovationen, neue Ideen und ständige Weiterentwicklungen erlebt man jeden Tag auf ein Neues. Neben den Pflichten, die die UEFA als europäischer Fußballdachverband wahrnehmen muss, ist es der UEFA ein wichtiges Anliegen, dass sich der Fußball in verschiedensten Bereichen ständig weiterentwickelt. Grundlegend hierfür ist die Unterstützung durch die Nationalverbände.

Seit der Gründung 1954 hat sich die UEFA das Ziel gesetzt, die Entwicklung im europäischen Fußball voranzutreiben und jedem einzelnen nationalen Verband durch Unterstützung auf verschiedenen Ebenen eine positive Entwicklung der eigenen Strukturen und Abläufe zu ermöglichen. Dabei helfen sollen auch Events, Konferenzen und Workshops, in denen die einzelnen Nationalverbände zusammengebracht werden, um sich auszutauschen und weiterzubilden.

Ein zentraler Aspekt sind dabei die Trainerausbildungen und -weiterbildungen. Die UEFA legt gemeinsam mit den Nationalverbänden großen Wert darauf, Trainer auf ein sehr hohes Niveau zu bringen, damit von deren Können und Wissen dann auch die Spieler profitieren können. Auch der Breitenfußball steht immer im Zentrum der Aufmerksamkeit, schließlich dient dieser jedem jungen Fußballspieler als Sprungbrett für eine mögliche spätere Karriere als Profifußballer. Die Nachwuchsspieler bekommen frühzeitig erste Eindrücke von internationalem Fußball und auch die nationalen Verbände untereinander können voneinander lernen und profitieren.

Auf einen Wissensaustausch zwischen den Nationalverbänden zielt auch das KISS-Programm ab, das Teil der UEFA-Nationalverbands-Kooperation im Rahmen des UEFA HatTrick-Prorgamms ist. Seit über einem Jahrzehnt dient die HatTrick-Förderung dazu, in den Ländern unter anderem Stadien und Trainingsanlagen zu verbessern und auch die Hauptquartiere der einzelnen Nationalverbände zu unterstützen.

Die Mitarbeiter der Nationalverbände können sich mit Hilfe der UEFA weiterbilden. Das Top Executive Programme (TEP) fördert hochrangige Angestellte von Nationalverbänden gerade im Bereich Entscheidungsfindung, um sich umfassend weiterzubilden. Außerdem gibt es zahlreiche Kooperationen mit Hochschulen, die zur Entstehung maßgeschneiderter Kursangebote für Management-Mitarbeiter der Nationalverbände geführt haben.

Die Entwicklungsarbeit der UEFA hat ebenfalls dazu beigetragen, dass der Frauenfußball eine derart erfolgreiche Entwicklung nehmen konnte. In den letzten Jahren hat sich der Frauenfußball zu einer werbewirksamen und zuschauerintensiven Sportart entwickelt. Grund hierfür ist nicht zuletzt die technische und taktische Entwicklung des Spiels. Immer mehr Frauen und Mädchen engagieren sich im Fußball als Spielerinnen, Trainerinnen, Schiedsrichterinnen und Offizielle. Nachwuchsspielerinnen haben nun ihre eigenen Vorbilder im Frauenfußball. Die beiden größten und wichtigsten europäischen Frauenfußball-Wettbwerbe, die Women's EURO und die UEFA Women's Champions League, setzen von Auflage zu Auflage neue Bestmarken und Rekorde.

Die positiven Auswirkungen des UEFA Women's Football Development Programme (WFDP) sind in ganz Europa zu spüren. Die UEFA und die Nationalverbände arbeiten hier im Einklang, um den Frauenfußball immer weiter nach vorne zu bringen.