Finanzkontrollkammer für Klubs

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Die UEFA-Finanzkontrollkammer für Klubs (FKKK) hat die wichtige Rolle der Überwachung hinsichtlich der Einhaltung des UEFA-Reglements zur Klublizenzierung und zum finanziellen Fairplay.

Die FKKK ist ein Organ der Rechtsverwaltung und kann Disziplinarmaßnahmen im Falle der Nichterfüllung der Anforderungen im UEFA-Reglement zur Klublizenzierung und zum finanziellen Fairplay einleiten. Ihre endgültigen Entscheidungen können nur vom Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne angefochten werden. Die FKKK ist wichtigerweise berechtigt, festzustellen, ob die Lizenzgeber (nationale Verbände) und die Lizenznehmer (Vereine) die Lizenzbedingungen oder die Anforderungen für das finanzielle Fairplay erfüllt haben und darf darüber entscheiden, ob Vereine in bestimmten Fällen für die UEFA-Klubwettbewerbe nicht zugelassen werden.

Die FKKK wird von einer Untersuchungskammer, geleitet vom FKKK-Chefermittler für die Überwachungs- und Untersuchungsebene, und von einer Rechtsprechenden Kammer auf richterlicher Ebene, geleitet vom FKKK-Vorsitzenden, untermauert.

Im Mai 2016 bestätigte das UEFA-Exekutivkomitee die Mitglieder der FKKK für die Amtszeit von 2016 bis 2020.

Die FKKK steht unter dem Vorsitz von José Narciso da Cunha Rodrigues. Als ehemaliger Generalstaatsanwalt der Portugiesischen Republik, war Herr Cunha Rodrigues seit dem Jahr 2000 Richter am Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) und trat sein Amt am 8. Oktober 2012 an, nachdem er den EuGH verlassen hatte.