Positive Gespräche über Fußball-Governance

Reformen zur Fußball-Governance standen auf der Tagesordnung bei einem Treffen in Nyon zwischen UEFA-Präsident Aleksander Čeferin und Anne Brasseur, Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats.

©Getty Images

UEFA-Präsident Aleksander Čeferin hat Gespräche geführt mit Anne Brasseur, Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats ("PACE") und Präsidentin des PACE-Ad-hoc-Untersuchungsausschusses. Dabei ging es um die Reform des internationalen Fußballs.

Anne Brasseur wurde im vergangenen Jahr zur Berichterstatterin über die Governance des internationalen Fußballs für PACE berufen. Momentan bereitet sie einen Bericht für den Europarat vor, in dem unter anderem spezielle Empfehlungen an alle wichtigen Interessensvertreter im Fußball getroffen werden. Dieser folgt einem Bericht über die Fußball-Governance, der 2015 veröffentlicht wurde.

Die Diskussionen in Nyon konzentrierten sich auf die einvernehmliche Entschlossenheit, die Good-Governance im Fußball zu verbessern. Sie setzt zugleich den fruchtbaren Dialog zwischen der UEFA, dem Europarat und anderen politischen Institutionen in Europa fort.

Präsident Čeferin präsentierte Good-Governance Reformvorschläge der UEFA, über die am 5. April beim Ordentlichen UEFA-Kongress in Helsinki abgestimmt wird.

Diese Vorschläge waren vom UEFA-Exekutivkomitee genehmigt worden, sie haben das Ziel, aus der UEFA künftig eine noch stärkere und transparentere Institution zu machen.

Anne Brasseur, ehemalige Sportministerin in Luxemburg, empfiehlt wärmstens Good-Governance-Reformen im Fußball, und sie drückte ihre Unterstützung für die Idee aus, die Zusammenarbeit zwischen der UEFA und anderen Interessensgruppen zu verstärken.

Die UEFA hat eine positive Arbeitsbeziehung zum Europarat und hat bereits bei zahlreichen Themen wie Zuschauerausschreitungen, Doping, Spielabsprachen und dem europäischen Sportmodel zusammengearbeitet.